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Ohne die richtige Therapie zerstört Rheumatismus die Gelenke. Die Folge: Patienten können sich immer schlechter bewegen, die Gelenke verformen sich und verlieren ihre Funktion. In schweren Fällen drohen Behinderungen und Invalidität.


Die segmentale Behandlung
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Die Behandlung von Arthrosen
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Die Behandlung der primär chronischen Polyarthritis
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Individuelle Therapie

Die Polyarthritis ist nicht heil-, aber behandelbar. Je früher die Diagnose gestellt und mit der Behandlung angefangen wird, umso besser lässt sich das Fortschreiten verzögern. Das ist auch das Hauptziel der Therapie, die vor allem auf medikamentösen Ansätzen fußt. Der Hauptansatzpunkt ist die Beeinflussung des fehlgesteuerten Immunsystems durch sogenannte Basismedikamente. Nur so lässt sich der gelenkzerstörende Prozess aufhalten oder zumindest bremsen. Begleitend können entzündungshemmende und schmerzlindernde Maßnahmen durchgeführt werden, welche die Beweglichkeit verbessern und damit die Lebensqualität erhöhen.

Die Gelenkzerstörung schreitet zu Beginn der Erkrankung am stärksten fort. Die Langzeitprognose kann daher entscheidend verbessert werden, wenn die Therapie innerhalb von sechs Monaten nach Beschwerdebeginn eingeleitet wird.

Alternative Methoden

Neben der medikamentösen Therapie ist zudem meist eine unterstützende Physiotherapie für den Erfolg der Schmerzbehandlung sehr wichtig. Aber auch alternative Heilmethoden können sich positiv auf die Lebensqualität von Betroffenen auswirken. Aber: Diese Heilmethoden sind keine absolute Alternative zu konventionellen Konzepten, sondern ergänzende Verfahren.

Eine von ihnen ist die Hydrotherapie. Bei rheumatischen Erkrankungen können vor allem Schwefel- und radonhaltige Wasser sowie Thermalquellen die Schmerzen lindern und die Gelenke beweglicher machen. Sie werden lokal bei schmerzenden Gelenken angewendet. Besonders empfehlenswert sind Quark-, Kohl- oder Schwedenbitterumschläge. Auch Heilpflanzen können hilfreich sein. Nach derzeitigem Stand können Brennnessel, Weidenrinde, Teufelskralle, Birkenblätter sowie Weihrauchextrakt bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden eingesetzt werden. Vor allem bei der Schmerztherapie kann die Akupunktur gute Dienste leisten.

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